erhielt die Stadt Radolfzell ihre erste Apotheke, wahrscheinlich auf dem Marktplatz
1964
Am 16. Januar 1964 trat die Scheffel-Apotheke ins Stadtbild von Radolfzell. Gegründet wurde sie durch den damaligen Stadtapotheker Wilhelm Erhard in der Schwertstraße 46, als damals vierte Apotheke in Radolfzell.
1965
Verpachtung der Apotheke an meinen Vater, den Apotheker Robert Dohm; damals wurde der Notdienst noch wochenweise(!) versehen.
1966
zog der Apotheker Johann Dohm, mein Großvater, nach Radolfzell, um meinen Vater beim Apothekendienst zu unterstützen.
1970
erfolgte der erste Umbau der Scheffel-Apotheke und die Einführung eines Lochkärtchenbestellautomaten; noch im selben Jahr übernahm mein Vater die Scheffel-Apotheke als Besitzer.
1984
wurde die Scheffel-Apotheke in das neue Ärztehaus in der Alemannenstraße 5, im "Städtle" verlegt
1985
wurde die erste EDV-Anlage eingeführt.
1995
wurde die Apotheke erneut umgebaut und mit der Einführung von Scannerkassenplätzen auf den technisch neuesten Stand gebracht.
1998
nun wird die Tradition unserer Familie durch mich, Michael Dohm, fortgesetzt: mein Vater übergab die Scheffel-Apotheke an die dritte Pharmazeutengeneration.
1999
erhielt unser Team Zuwachs und Ergänzung durch meine Frau, die Apothekerin Reinhild Dohm.
2000
präsentiert sich Ihnen die Scheffel-Apotheke im Internet
2004
40 Jahre Scheffel-Apotheke
Iso-Zertifizierungsverfahren 9001:2000
Für unsere Kunden:
Vorträge in der Apotheke zu den verschiedensten Gesundheitsthemen
2005
Gründung unserer Schwesterapotheke "Neue - Stadtapotheke" am 01. April im
Jahr100bau / St.-Johannisstrasse 1 unter Leitung meiner Frau, Apothekerin Reinhild Dohm www.neue-stadtapotheke.de
Wie kommt die Apotheke zu Ihrem Namen?
Namensgeber ist der Bestsellerautor Joseph Viktor von Scheffel, geb. am 16. Februar 1826 in Karlsruhe. Er studierte auf Wunsch seines Vaters Jura in München, Heidelberg und Berlin. Die Amtstätigkeit fand er jedoch uninteressant, er wäre lieber Maler geworden.
In seiner Säckinger Zeit entstand, neben 380 Zeichnungen, "Der Trompeter von Säckingen" 1854.
Seine Leidenschaft war das Wandern; Geselligkeit, Trank und gutes Essen bestimmten seine Lebensqualität.
Durch seinen "Ekkehard" und seine Gaudeamus-Lieder berühmt geworden, baute er in Radolfzell 1872 - 1874 die Villa Seehalde (heute Mettnaukur) und 1876 erwarb er das Mettnaugut, wo er das Wohnhaus des Rebgutpächters mit einem Eckturm ergänzte (Scheffelschlößchen; heute Kurverwaltung). Im selben Jahr wurde er vom Großherzog von Baden in den Adelsstand erhoben und wurde Ehrenbürger von Radolfzell.
Im Mettnauschlößchen wohnte er in den Sommermonaten und widmete sich dem Rebbau, der Fischerei und der Jagd.
"Meister Josephus vom dürren Ast", wie er sich später selbst nannte, verstarb am 09. April 1886 in Karlsruhe.